29.11.2020 Mendelssohn, Elias
2021 «The Armed Man. Eine Messe für den Frieden»


«The Armed Man. Eine Messe für den Frieden»

Eindringlich ruft diese Musik die Menschen aller Religionen und Kulturen dazu auf, für den Frieden einzustehen, angesichts der Schrecken, die jeder Krieg mit sich bringt.

Aufführungen

Leider müssen wir die Aufführungen in 2020 wegen der Corona Pandemie absagen. Wir werden zu gegebener Zeit darüber informieren, wann und wo das Werk zur Aufführung kommt.

Eintritt frei, Kollekte

Werk

Mitwirkende

Konzert Zürich

Weserfestspiele Achim & Verden

Zu Beginn nur mechanisches Marschieren, dann ein altes Soldatenlied, Kriegsfanfaren. Jenkins macht die Schrecken des Krieges und der Kriegsbegeisterung in seiner Musik hörbar, in der Rhythmik, den Melodien genauso wie in den Texten. Der liturgische Messetext verwebt sich mit uralten hinduistischen Epen, mit Psalmen ebenso wie mit Gedichten über Hiroshima, die allesamt von Kriegserfahrungen erzählen. Uralt sind jene Mechanismen, die immer wieder von neuem zu jenem grauenvollen Leid des Krieges führen – ein Leid, das jeweils alle trifft: die Menschen diesseits und jenseits der Front, aber auch die Tiere und die ganze Erde.

Alle Kulturen beten inmitten der Kriegswirren in ihrer Verzweiflung zu Gott. In Jenkins Messe ertönt der Ruf des Muezzins neben dem Kyrie. Und so weckt das Werk zugleich die Hoffnung, dass die Sehnsucht nach Frieden alle Religionen miteinander verbinden möge. Jenkins Werk ist heute, auch 20 Jahre nach seiner Uraufführung, nach wie vor hochaktuell, unsere Welt braucht ganz dringend die Erkenntnis, in die der Chor im Schlussatz des Werkes mündet und die wir Menschen offenbar immer wieder neu lernen müssen: #betterispeace – Frieden ist besser! Elisabeth Engi

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Rückblick

Missa Votiva

Zum Ewigkeitssonntag erklingt ein unbekannteres Juwel der höchsten Barockkunst: die „Missa Votiva“ von Jan Dimas Zelenka, der auch der tschechische Bach genannt wird.

Das meint unser Publikum

Auf jeden Fall hat sich der Besuch eures aufwendigen Werkes mehr als gelohnt. Ein grosses Orchester mit Chor in einer Kirche ist einfach überwältigend anzuhören.
Fazit: Eure nächsten Projekte habe ich mir auf jeden Fall schon in der Agenda 2020 notiert!

Unglaublich schön war Euer gestriges Konzert.
Diese Abende sind einfach so erfüllend und toll!!
Gerne bald wieder.

Was für ein wunderbares Konzert! Es wirkte mühelos, leicht und entspannend, und die Begeisterung des Chores war ansteckend.

Eine so professionelle und rundum gelungene Aufführung hatte ich von einem Laienchor nicht erwartet.

Aufführung

Werk

Mitwirkende

Wenn er wieder gesund würde, so versprach Jan Dimas Zelenka es Gott während einer schwerwiegenden Erkrankung, würde er zum Dank eine Messe komponieren. Und Zelenka hielt sein Versprechen. Entstanden ist die Missa Votiva, ein barockes Meisterwerk, das vor wiedererlangter Lebenslust nur so sprudelt. Diese Freude am Lebendigen und an der Schaffenskraft zeigt sich im kühnen Kompositionskonzept dieses Spätwerks, das Tradition und damalige Moderne mühelos miteinander vereint. In virtuosem, perlendem Spiel bricht das Werk immer wieder mit den Hörerwartungen des Publikums, indem es bisher Un-erhörtes anklingen lässt. Der tschechische Zeitgenosse von Johann Sebastian Bach galt seiner Zeit als weit voraus und wurde von eben diesem hoch geschätzt. Der Laudate Chor wird an diesem Konzertabend vom namhaften Barockorchester Capriccio begleitet.

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Fly Me to the Moon


Aufführungen

Programm

Jazz-Standards, Evergreens, bekannte Gospels und Spirituals

Mitwirkende

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«It don’t mean a thing if it ain’t got that swing», lautet ein berühmter Jazzstandard von Duke Ellington. Doch was heisst, «es» swingt? Was genau zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht? Weshalb kann man nicht mehr still sitzen, Kopf und Füsse beginnen zu wippen und vielleicht beginnt man sogar zu tanzen? Liegt es etwa an den mehrschichtigen, sich überlagernden Rhythmen des Jazz, die die Spannung aufbauen und die musikalische Bewegung vorwärts treiben? Komm vorbei und finde es heraus.
Passend zu den wärmer werdenden Sommertagen, welche die Lust zum Tanzen wecken, lädt der Laudate Chor Zürich zu einem Jazzkonzert ein. Begleitet wird er von einem Trio und einer Jazzsängerin, die auch ihre Improvisationskunst ins Spiel bringen. Es erklingen bekannte Standards, swingende Stücke aus der Filmmusik, jazzige Evergreens und einige Gospels und Spirituals. Die Musik möchte das Publikum mit swingender Leichtigkeit mitnehmen auf eine sommerliche Reise: «Fly Me to the Moon!»

Elisabeth Engi und
Daniel Krebs-Stickel


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