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Programm
Grosse Visionen, grosse Komponisten und ein grosser Cellist treffen
sich im neuesten Laudate Chor-Konzert.
Sofia Gubaidulina (*1931), Sonnengesang
für Kammerchor, Violoncello und Schlagzeug
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Johann-Sebastian Bach (1685-1750), Suite Nr. 3 in C-Dur
für Violoncello solo
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Te Deum
für achtstimmigen gemischten Chor, Soli und Basso continuo
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Aufführungen
- Samstag, 27. September 2008, 19:30 Uhr, Grossmünster Zürich
- Sonntag, 28. September 2008, 17:00 Uhr, Klosterkirche St. Urban
- Donnerstag, 2. Oktober 2008, 20:15 Uhr, Reformierten Kirche Stäfa
Geleitwort
Das selten aufgeführte doppelchörige Te Deum, ein Geniestreich
des 17-jährigen Mendelssohn, steht der visionären Klangsprache der
aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden Meisterin Gubaidulina
gegenüber. In barocker Manier, nur mit Basso continuo begleitet,
fächert Mendelssohn Chor und Soli bis auf 16 Stimmen auf. Meisterhafte
Fugen, lyrische Kantilenen und frühromantische Harmonik
fügen sich zu einer nachbarocken Architektur. Ganz anders Sofia
Gubaidulina. Sie versucht in ihren Werken immer aufs Neue, für das
Ungehörte eine musikalische Sprache zu finden. In ihrem Sonnengesang
kommt dem Chor die Vermittlung der Worte zu, ihm gegenüber
tanzt das Solo-Cello das Mysterium, während dem die Perkussionisten
das Ganze mit sphärischen Klängen verbinden. Zwischen
diesen üppigen Werken steht die Cello Suite Nr. 3 in C-Dur von Bach
wie ein Ruhepol.
Wir schätzen uns glücklich, zum zweiten Mal mit dem Meistercellisten
Julius Berger zusammen neue musikalische Welten
entdecken zu dürfen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Leitung
Michael Gohl
Mitwirkende
Julius Berger, Cello
Laudate Chor Zürich
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