Album eines Träumers

 

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Album eines Träumers
Titelbild

Album eines Träumers

Gesänge vom Tag und der Nacht, von Liebe und Humor

Werke

Robert Schumann (1810-1856) Gute Nacht
Johannes Brahms (1833-1897) Es geht ein Wehen durch den Wald u.a.
Jean Sibelius (1865-1957) Drömmerna
Zoltan Kodály (1882-1946) Esti dal, Nächte auf dem Berg
György Ligeti (geb. 1923) Ejsaka (Nacht), Reggel (Morgen)
Roland Moser (Bearbeitungen) Bärner Volkslieder: Schönster Abestärn, O du liebs Ängeli, Es isch kei söllige Stamme, Dür ds Oberland (alle zum ersten Mal aufgeführt)
Bados, Seiber, Tischhauser, Elgar, Monteverdi, Pearsall u.a. diverse Lieder

Leitung

Michael Gohl

Mitwirkende

Laudate Chor Zürich

Aufführung

Sonntag, 18. Mai 2003, 17.00 Uhr, Kirche Neumünster, Zürich

Geleitwort

Drömmerna - Träume (J.Reuter)

Geschlechter kommen, Geschlechter vergehen,
Geschlechter gleiten wie Ströme, sterben, verschwinden, erlöschen...
Nicht so die verlockenden Träume:
Sie leben bei Sonne, Trauer und Sturm; Sie schlummern, sie werden auf Bahren gelegt,
Sie erstehen wieder in schimmernder Form, folgen einander in Spuren.
Woher sie auch immer kommen, wohin sie auch gehen,
Wie sie auch immer verschwinden und erlöschen,
Sie leben ewig, die Träume.

(aus dem Schwedischen: Max Frey)

Um den Angelpunkt von Poesie, Musik und Traum dreht sich unser Programm, dem einige humoristische und volkstümliche Werke zusätzliche Farben aufsetzen.

Rund zwanzig Perlen von Chorliedern aus der Renaissance, der Romantik bis hin zu neuesten Chorsätzen, reihen sich thematisch zu einem Tagesablauf. In romantischer Manier - als "Album eines Träumers" - beginnt dieser allerdings am Abend: "Gute Nacht" von Rober Schumann eröffnet das Programm. Für einmal geniessen wir dieses wunderbare Lied aber nicht als Schlummertrunk, sondern es bildet den Auftakt zu einer Reise in träumerische Gefilde: "Es geht ein Wehen durch den Wald" (Brahms), "Drömmerna" (Sibelius), "Nächte am Berg" (Kodály) führen zu Ligetis "Nacht" und dem darauf folgenden Hahnenschrei im "Morgen".
Der neue Tag beginnt mit Spott und Humor (Lieder von Bados, Seiber, Tischhauser). Vier alte Berner Lieder (neu gesetzt von Roland Moser und zum ersten Mal aufgeführt) rühren an Wehmut, die sich dann in Liebesliedern ausströmt bis zum tiefsten Schmerz (Lieder von Elgar, Monteverdi, Pearsall u.a.). In romantischem Abendlicht (Lieder von Brahms) verklingt der musikalische Tag - oder es beginnt eine neue Traumreise...

Michael Gohl
Annelise Ritzmann

Impressum

©opyleft Monday 16. Dec 2002, 12:00, by Daniel Schönenberger <dsbg@laudate.ch>
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